Fachbegrifferklärung

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3000 lb 

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lb ist die Maßeinheit für Pfund. Im Amerikanischen findet man häufig die Abkürzung lbs, welche einfach für das Plural verwendet wird (z.B. 1 lb, 2 lbs). In Deutschland wird das Pfund nur noch umgangssprachlich für „500 Gramm“ benutzt, wobei laut Definition ein Pfund 453 Gramm entsprechen. 3.000 lb entsprechen also 1.360 kg.

A-Arms

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Als A-Arms werden die Dreiecksquerlenker der Radaufhängung bezeichnet, da deren Form mit der Querstrebe in der Mitte aussieht wie ein A.

Antiblockiersystem

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ABS verhindert, wie der Name schon sagt, im Falle einer Gefahrenbremsung auf nassem oder verdrecktem Untergrund das Blockieren der Räder und sorgt so für maximale Bremswirkung. Der Bremsvorgang wird automatisch in kurze Intervalle unterteilt, was durch ein starkes Ruckeln bemerkbar wird.

ATV

 

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Abkürzung für "All Terrain Vehicle". Als ATVs werden die geländegängigen, mit CVT-Getriebe ausgestatteten und hauptsächlich für den Arbeitseinsatz ausgelegten Quads bezeichnet. Die auf Sport und Fun ausgelegten Fahrzeuge mit Schaltgetriebe werden hingegen Quads genannt.

Außerhalb Deutschlands ist der Begriff "Quad" nicht gängig. So werden dort ATVs sowie Quads als ATV bezeichnet.

Ausgleichsbehälter

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Der Ausgleichsbehälter gleicht bei schwankenden Temperaturen das variierende Volumen der betroffenen Flüssigkeit (z.B. Bremsflüssigkeit) aus.

Bremskolben

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Die Bremskolben drücken die Bremsscheiben axial gegen die Bremsscheibe und verzögern so das Fahrzeug. Je mehr Kolben eine Bremsanlage hat, desto kräftiger kann sie in der Regel zubeißen.

BRP

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Die Bombardier Recreational Products (BRP) ist ein kanadisches Unternehmen, die Powersport-Produkte entwickeln. Im Einzelnen sind das die folgenden Produkte und Marken: Sea-Doo Jet- und Sportboote, Ski-Doo und Lynx Motorschlitten, Rotax Karts und Motoren, Can-Am ATVs und Roadster oder Evinrude und Johnson Außenbordmotoren.

Brute Force

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Engl. für „Methoden der rohen Gewalt“ und beschreibt eine Lösungsmethode von Problemen, die auf dem Probieren aller oder vieler möglichen Fälle beruht.

Can-Am

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Seit 2007 werden Schneemobile, sowie ATVs und Quads unter dem Markennamen can-am vertrieben und gehören zum Unternehmensverbund BRP (Bombardier Recreational Products Inc.).

Chrom-Molybdän-Stahl

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Chromstahl ist gegen Wasser und Dampf korrosionsbeständig, wobei das Molybdän die Korrosionsbeständigkeit um ein Wesentliches verbessert.

COC

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Steht für Certificate of Confirmity. Diese Papiere bezeugen, dass sich eine bestimmte Ware oder ein Fahrzeug nach internationalen Normen verhält und erleichtert die Zulassung auf internationalen Märkten. Quads und ATVs benötigen diese Papiere für eine VKP-Zulassung.

Combo

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Combo kommt aus dem englischen und bedeutet combination. Übersetzen kann man dies mit „Vereinigung, Kombination”. Eine kleine Musikergruppe, vor allem im Jazz-Bereich, wird häufig auch als Combo bezeichnet. In unserem Text nehmen wir Bezug auf die Kombination der einzelnen Baugruppen des Fahrzeugs.

CVT Antrieb

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Continuously Variable Transmission (umgangssprachlich als Automatikgetriebe bekannt): Ein Getriebe mit stufenloser Übersetzung. Das heißt, stufenlose Beschleunigung ohne Zwischenschalten.

Das System besteht aus zwei Riemenscheiben und einem darüber gespannten Riemen. Die vordere Scheibe, der Variator, sitzt auf der Motorwelle. Variorollen sorgen für einen veränderbaren Durchmesser der vorderen Scheibe. Ein kleiner Scheibenradius des Variators entspricht bei einem konventionellen Getriebe einem kleinen Gang. Ein großer Scheibenradius einem hohen Gang.

D.E.S.S.

 

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Das "Digital Encoded Security System", kurz D.E.S.S., ermöglicht es dem Can-Am Commander-Pilot mit Hilfe des Schlüssels das Fahrzeug in seiner Leistung zu begrenzen. Beim Commander gibt es drei verschiedene Schlüssel: 1. Begrenzung auf 40 km/h (z.B. für Arbeiten), 2. Begrenzung auf 70 km/h, 3. keine Begrenzung (volle Leistung)

Differenzial

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Sie dient dazu bei einem mehrspurigen Fahrzeug für mehr Traktion zu sorgen, vergleichbar mit der ASR (Anti-Schlupfregelung) im Auto. Sollte ein Rad weniger Haftung haben als das andere oder komplett durchdrehen, wird die Kraftverteilung soweit ausgeglichen, dass ein Durchdrehen verhindert und mehr Traktion erreicht wird.
Die Differenzialsperre hingegen lässt sich üblicher Weise per Knopfdruck aktivieren und blockiert mit einer mechanischen Sperre die Ausgleichsfunktion.

Dive-Control-Geometrie

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Die Differenzialsperre hingegen lässt sich üblicher Weise per Knopfdruck aktivieren und blockiert mit einer mechanischen Sperre die Ausgleichsfunktion. Das macht im Gelände, oder auf Eis teilweise Sinn und ist daher unerlässlich für ATVs.

DOHC

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Englisch „Double Overhead Camshaft“, bezieht sich auf die Ventilsteuerung und bezeichnet zwei über den Verbrennungsräumen liegende Nockenwellen. Diese Bauweise ist verschleißarm und ideal für hochdrehende Motoren.

Doppelkolbenzange

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Bei einem Doppelkolben-Bremssattel werden die Bremsbeläge mittels zweier Kolben auf die Bremsscheibe gedrückt. Die Kraftverteilung der Beläge auf die Scheibe erfolgt gleichmäßiger als bei einer Einkolbenbremse.

Dynamic Power Steering System

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Die neue can-am Servolenkung DPS denkt mit und passt sich der Geschwindigkeit des ATVs sowie der eingesetzten Lenkkraft des Fahrers an. Sie bietet automatisch mehr Lenkkraftunterstützung bei niedrigeren Geschwindigkeiten und weniger Unterstützung bei höheren Geschwindigkeiten. Das System ist insofern einzigartig am ATV-Markt, als der Fahrer während der Fahrt den Unterstützungsgrad MIN oder MAX selbst einstellen kann.

Einspritzpumpe

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Die Einspritzpumpe wird als Dosierpumpe verwendet, um den Kraftstoff mit hohem Druck in die Brennkammer einzuspritzen. Einspritzmotoren besitzen gegenüber Vergasern den Vorteil, dass sie sich effizienter einstellen lassen. Dadurch ist ein sparsamer Betrieb möglich, die Abgswerte können besser reguliert werden und das Benzin-Luftgemisch kann besser auf unterschiedliche Motorzustände abgestimmt werden (z.B. Warmlauf).

Einzelradaufhängung

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Jedes Rad des Fahrzeugs ist einzeln aufgehängt. Bei dieser Ausführung eines Fahrwerks arbeitet die Aufhängung unabhängig Rad für Rad. So ist das Fahrzeug im Gelände wendiger und erhält auf Unebenheiten maximale Traktion, gegenüber einem Fahrzeug das über eine Starrachse angetrieben wird.

Einzylinder-Viertakter

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Der Einzylinder ist eine einfache Bauform für einen Verbrennungsmotor und wird sowohl bei Diesel- als auch bei Ottomotoren verwendet. Der Vorteil besteht darin, dass der Motor sowohl stehend als auch liegend oder geneigt verbaut werden kann und eine äußerst kompakte Bauform bietet. Beim Viertakt-Motor wird angesaugt, verdichtet, gearbeitet und ausgestoßen. Zweitaktmotoren, wie sie zum Beispiel im Rasenmäher verbaut werden, finden wir in den heutigen Straßenfahrzeugen so gut wie nicht mehr.

Elektrisch zuschaltbarer Allrad

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Per Knopfdruck lässt sich bequem von Zwei- auf Vierradantrieb umstellen, um auf allen Rädern Vortrieb zu erhalten.

Elektronische Einspritzung

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Der Unterschied von der elektronischen zur mechanischen Einspritzung ist der, dass bei der elektronischen zusätzlich zu Luftdruck und Temperatur auch noch die Luftmenge mit einem Luftmassemesser gemessen wird. Mit Hilfe dieser und anderer Werte (Restsauerstoff im Abgas, Drosselklappenstellung, usw. ) errechnet sich dann über verschiedene Komponenten die optimale Einspritzmenge an Treibstoff.

Ellipsoidscheinwerfer

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Durch ellipsische Bauform der Scheinwerfer wird eine höhere Leuchtdichte bei minimaler Scheinwerferdimension erreicht. Somit sind kleinere Bauformen der Scheinwerfer möglich, was Ellipsoidscheinwerfer zu einem beliebten Zubehör machen, da sie nicht nur schick aussehen, sondern auch sehr gut ausleuchten.

EPS

 

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Die Electronic Power Steering, also elektrische Servolenkung, ist eine Hilfkraftslenkung. Das heiss sie unterstützt alle Lenkbewegungen, die vom Fahrer ausgehen. EPS erlaubt es außerdem die Intensität der Hilfe, geschwindigkeitsabhängig zu steuern. So ist in niederen Geschwindigkeiten wie z.B. beim Rangieren die Hilfskraft höher als bei schneller Fahrt.

Frontbumper

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Der Frontbumper ist nichts anderes als ein vorne angebrachter Rammschutz. Dieser soll die Frontpartie des ATV/Quads bestmöglich vor äußerlichen Einflüssen schützen.

Gasdruckdämpfer

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Die herkömmlichen Stoßdämpfer werden hier von dem unter dem Innendruck stehenden Gas unterstützt. Der Gasdruck wirkt zusätzlich wie eine Feder und trägt zu höherem Fahrkomfort bei.

Gepäckbrücken

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Die Gepäckbrücken sind an ATVs meist vorne oder hinten angebracht. Aus Stahlrohren bestehend, bieten sie so die Möglichkeit, sperrige Güter oder Gepäck darauf zu verzurren. Wer keine Verwendung für die Gepäckbrücken findet, kann sie im Normalfall auch demontieren.

GPS

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GPS steht für Global Positioning System. Dies ist ein satellitengestütztes System zur weltweiten Positionsbestimmung. Es wurde seit den 70er Jahren vom US-Verteidigungsministerium entwickelt. GPS ist seit Mitte der 90er Jahre voll funktionsfähig und stellt seit der Abschaltung der künstlichen Signalverschlechterung (Selective Availability) im Mai 2000 auch für zivile Zwecke eine Ortungsgenauigkeit in der Größenordnung von 10 Metern sicher. Die Genauigkeit lässt sich durch Differenzmethoden (dGPS) auf Zentimeter steigern.

Hakenband

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Das Hakenband ist am Windenhaken befestigt und dient der sicheren Führung des Windenseils.

Heelguards

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Heelguards sind oft in den Nerfbars („Trittbrettern“) integriert. Oder erweitern diese Optional. Sie dienen als Fersenschutz und schützen die Beine vor dem Abrutschen ins Hinterrad und sonstigen Gefahren.

Independent Trailing Arms

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Die 3-Link Trailing Arms sind ein IRS-System für die Hinterachse, welches durch ihr spezielles sehr stabiles Design besticht und sowohl besonders lange Federwege als auch eine hohe Bodenfreiheit bietet. Dennoch ist ein niedriger Schwerpunkt des Fahrzeugs möglich.

Integralbremse

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Bei einer Integralbremse wirken die Vorderrad- und Hinterradbremsen gemeinsam, um eine optimale Bremskraftverteilung zu erzielen. Die Kopplung der Bremsen soll die Verzögerung des Fahrzeugs verbessern und das Überbremsen eines Rades verhindern.

IRS

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Als IRS werden die geneigten Stoßdämpfer der Einzelrad-aufhängung von ATVs und Side-x-Side Fahrzeugen von Polaris bezeichnet. Durch die Neigung wird ein besseres Fahrgefühl erzeugt. Dies verringert zudem das Einfedern des Fahrzeugs während der Beschleunigung.

iTC (intelligent throttle

control)

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Kurz auch iTC: smoothed die Gasannahme deutlich ab. Wenn der Fuß auf unebenem Untergrund anfängt etwas auf dem Gaspedal zu springen, zeichnet iTC dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug nicht in Gasschüben erzittert.

Kardanantrieb

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Beim Kardanantrieb wird das Drehmoment vom Fahrzeuggetriebe zur Antriebsachse via Kardanwelle übertragen. Er ist eine wartungsarme Alternative zum Kettenantrieb und wird oft in ATVs und Side-by-Side-Fahrzeugen eingesetzt.

Keilriemenvariomatik

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Getriebe, die durch eine stufenlos einstellbare Übersetzung gekennzeichnet sind. Die Kraft wird über einen breiten Keilriemen übertragen. Der Fahrer kann zwischen zwei Untersetzungsstufen wählen. Die Untersetzung L wird vornehmlich für Rangierarbeiten und Fahrten unterhalb von zirka 40 bis 50 km/h genutzt. Die Fahrstufe H ist für schnellere Fahrten gedacht.

L-H-N-R-P

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Die Kürzel der Fahrstufen stehen für: Low (Untersetzung für schweres Gelände — niedrige Fahrgeschwindigkeit), High (Untersetzung für normalen Fahrbetrieb und Höchstgeschwindigkeit), Neutral, Rückwärts und Parken.

LED-Leuchten

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LED stet für Light Emitting Diode und sind kleine Leuchtdioden, die in immer mehr Bereichen an Stelle von Glühlampen eingesetzt werden. So z.B. auch für Rücklichter, Blinker etc. LED Lichter weisen eine hohe Helligkeit bei sehr langer Lebensdauer auf und machen sie bei einem geringen Preis somit zur besseren und schöneren Alternative zum Glühlämpchen.

Lenkunterstützung

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Um im Gelände oder auf anderem schwer passierbaren Untergrund nicht zu viel Kraft zum Lenken aufbringen zu müssen, wird der Fahrer des ATVs mit einer elektronisch gesteuerten Servolenkung unterstützt. So kann er das ATV fast ohne Kraftaufwand durch das Gelände pilotieren. Das heißt, die Servolenkung wird variabel zur Geschwindigkeit gesteuert. Je schneller man fährt, desto geringer ist die Lenkunterstützung. Bei niedrigen Geschwindigkeiten kommt die Lenkunterstützung zum vollen Einsatz.

LoF

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Land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschine: keine Leistungsbe-schränkung, Zulassung erst nach TÜV-Vollgutachten möglich, fahrbar mit Führerscheinklasse L, T und B. Geschwindigkeitsbeschränkungen von Führerscheinklasse abhängig: L (32 km/h), T (40 km/h), B (keine Beschränkung). Umbaumaßnahmen erforderlich: Rückwärtsgang, zwei separate voneinander getrennte Front- und Rücklichter, Nebelschlussleuchte, Anhängerkupplung, Spritzschutz.

Mac Pherson

 

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Das MacPherson-Federbein ist eine von dem Amerikaner Earle S. MacPherson 1949 patentierte Kontstruktion, die in diversene Fahrwerken von Automobilen, Flugzeugen und auch ATVs zum Einsatz kommt. Es dient dazu, Schwingungen von Rädern zum restlichen Fahrzeug zu entkoppeln, also zu absorbieren.

Der Federteller ist meist in der Karosserie über ein Wälzlager gelagert, da sich das Federbein bei Lenkbewegungen mitbewegt.

Massenzentralisierung

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Das Ziel hierbei ist es, wie der Name schon sagt, die Masse so gut wie möglich im Zentrum des Fahrzeugs zu halten, um einen möglichst zentralen und tiefen Schwerpunkt zu erhalten. Dieser spielt beim Fahrzeugverhalten auf der Rennstrecke eine große Rolle.

Motorbremse

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Heißt, dass der Motor des Fahrzeugs beim bergab Fahren mitbremst. So werden die Bremsen geschont und der Fahrer unterstützt.

Nerfbars

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Nerfbars sind meistens Trittbretter aus Aluminium, mit eingesetzten Fanggittern aus robustem Gurtmaterial. Sie sollen verhindern, dass bei Sportquads die Füße versehentlich bis auf den Fahrbahnbelag durchtreten und die Beine von den Hinterrädern erfasst werden. Sie sind ein großes Sicherheitsfeature an Quads.

OHC

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Englisch „Overhead Camshaft“ (OHC), bezieht sich auf die Ventilsteuerung. Oberhalb meint: über den Verbrennungsräumen. Die Nockenwelle steuert die Ein- und Auslasseventile nach konstruktionsbedingten Steuerzeiten.

Override

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Der Override beim ATV dient dazu auch im Rückwärtsgang die volle Motorleistung und damit das volle Drehmoment ausschöpfen zu können. Für den normalen Rückwärtsfahrbetrieb ist die Leistung reduziert.

PVT-Getriebe

 

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Polaris Variable Transmission: Ist die Polaris interne Bezeichnung für deren stufenloses Riemengetriebe. Hierbei handelt es sich also auch um ein CVT-Getriebe

Pyramidendesign

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„Pyramide“ dient hier nur als metaphorische Beschreibung. Eine Pyramide ist in der Regel nach oben hin spitz zulaufend konstruiert. Diese Bauform weist durch ihre Gegebenheiten eine extrem hohe Festigkeit und Stabilität auf. Das Pyramidendesign beschreibt eine pyramidische Bauform.

Radstand

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Der Abstand zwischen Vorder- und Hinterreifen wird als Radstand bezeichnet und ist maßgeblich für Wendigkeit und Stabilität von ATV und Quad verantwortlich. Ein längerer Radstand sorgt beim Geradeauslauf für mehr Stabilität aber unweigerlich zu einem größeren Wenderadius und folglich weniger Agilität. Quads haben in der Regel kürzere Radstände und sind somit besser für schnell aufeinander folgende Kurvenabfolgen.

Radsturz

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Der Radsturz ist die Neigung eines Rades im Verhältnis zur senkrechten Stellung. Die Abweichung zur Senkrechten nennt man Sturzwinkel.
Ist der obere Teil des Rades nach außen geneigt, ist der Sturz positiv. Ist er nach innen geneigt spricht man von einem negativen Sturz.

Riemenband

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Riemenbänder dienen zur sicheren, flexiblen Befestigung am Hindernis. Sie sind aus hochfestem Gewebe gefertigt.

Roadbook

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Das Roadbook ist die „Wegbeschreibung“ für die Rallyepiloten. Es ist eine Beschreibung, auf welchem Weg das Wettbewerbsfahrzeug zu fahren hat. Das Roadbook ist genauestens einzuhalten, sonst droht ein Wertungsausschluss. Im Roadbook sind die einzelnen Etappen, meist sind es die einzelnen Tage der Veranstaltung, und die Sektionen abgebildet, die zu absolvieren sind.

Rollenseilfenster

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Um eine optimale und sichere Führung des Seils im Zugbetrieb zu gewährleisten, wird entweder direkt an der Winde oder am Fahrzeug (Frontbumper) eine Seilführung mit Metallrollen verbaut. In Amerika sind diese unter dem Namen „Roller Fairlead“ bekannt.

Rotax

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Die Firma wurde 1920 in Dresden als ROTAX-WERK AG gegründet, 1930 durch die Fichtel & Sachs AG übernommen und nach Schweinfurt verlegt. 1943 siedelte das Unternehmen nach Österreich über und wurde 1970 vom Bombardier-Konzern gekauft. Rotax produziert Hochleistungsmotoren für Schneeschlitten, Jet- und Sportboote, ATVs und Quads, Roadster und für Motorräder der Hersteller Aprilia, BMW, Buell (Helicon-V2) und MZ sowie für leichte Sportflugzeuge, Ultraleichtflieger und Karts.

Schäkel

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U-förmiger Haken, der mit einem Bolzen verschließbar ist. Wird genutzt, um Ketten, Seile, Bänder und Taue zu verbinden.

Schlupf

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Als „Schlupf“ wird bezeichnet, wenn die Räder keine Traktion mehr haben, also beim Beschleunigen oder normalen Fahren durchdrehen. Dies wird bei PKWs durch eine ASR (Anti-Schlupf-Regelung) und bei ATVs bei Bedarf durch ein Differenzialgetriebe versucht zu unterbinden. Hierbei wird im Falle von durchdrehenden Rädern das Drehmoment auf die Räder mit mehr Haftung umgeleitet.

Schwerpunkt

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Durch die Zentralisierung der Massen wird versucht einen möglichst tiefen Schwerpunkt zu erzielen. Dieser ist für das Fahrverhalten des Fahrzeugs äußerst wichtig. Je tiefer der Schwerpunkt sitzt, desto geringer schaukelt sich das Fahrzeug in Kurven auf oder neigt dazu im Gelände zu kippen.

Side-x-Side

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Side-x-Side oder auch Side-by-Side-Fahrzeuge werden die 4-rädrigen UTVs (Utility Terrain Verhicles) genannt. Sie werden für 2- bis 4-Personen-Betrieb ausgelegt. Durch viele verschiedene Modelle ist ein breites Spektrum entstanden, das von Arbeit bis Sport reicht. Immer mehr bekannte Hersteller steigen in den Side-x-Side-Markt ein. Polaris bietet aktuell die breiteste Produktpalette in diesem Segment.

Sissibar

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Sowohl ATVs als auch Motorräder haben häufig eine Sissibar. Diese beschreibt die Rückenlehne des Soziussitzes, die für mehr Komfort für den Mitfahrer sorgt.

Softail

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Softail ist eine Baureihe von Harley-Davidson-Motorrädern, bei denen ein speziell entwickeltes Fahrwerk mit Starrrahmenoptik zum Einsatz kommt. Es scheint so, als ob das Heck ungefedert (hardtail) ist.

Spur

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Die Spur ist der Winkel zwischen der Längsachse des Fahrzeugs projiziert auf die Fahrbahn und der Schnittlinie zwischen Radmittelebene und Fahrbahnebene.

SST

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Der durchgehend fließgepresste SST-Stahlrahmen bietet mehr Widerstandsfähigkeit und eine längere Lebensdauer als herkömmliche Rohrrahmenkonstruktionen. Aufgrund von weniger Schweißpunkten, weniger Materialeinsatz, des geringeren Gewichts und des schmalen durchlaufenden Mittelstegs an der Rahmenunterseite wurde ein ATV geschaffen, das über Baumstämme, Gestein und andere Hindernisse praktisch wie ein Ski hinweggleiten kann.

Stabilitätskontrollsystem

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In der Regeln als ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) abgekürzt, sorgt in Grenzfällen beim Fahren dafür, dass einzelne Räder automatisch gebremst werden. So wird sowohl ein Unter- als auch Übersteuern verhindert.

Stahlflexleitungen

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Sie sind die robustere Variante zu den herkömmlichen Bremsschläuchen, die aus unterschiedlichen Gummimischungen bestehen. Stahlflexleitungen bestehen aus einem Teflon-Schlauch, der in einer Edelstahlgewebeummantelung verläuft. Desweiteren haben diese einen besseren Druckpunkt beim Bremsen, eine unbegrenzte Lebensdauer und bieten zudem noch eine bessere Optik.

Starrachse

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Die meisten Sportler unter den Quads haben Starrachsen verbaut. Hierbei sind die Radnaben direkt durch eine Achse verbunden. Im Gegensatz dazu stehen Einzelradaufhängungen, bei denen jedes Rad seine eigene Aufhängung hat.

StVZO

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Die deutsche Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist eine Rechtsverordnung des Bundes auf Grundlage des § 6 des Straßenverkehrsgesetzes, erlassen vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.

Gemeinsam mit der Straßenverkehrsordnung (StVO) regelte die StVZO bis 1998 weite Bereiche des Straßenverkehrsrechts.

Die StVZO wird derzeit abgebaut und in andere Verordnungen überführt. Der erste Schritt wurde mit der Überarbeitung des Teils A mit den §§ 1 bis 15 (Zulassung von Personen zum Straßenverkehr) durchgeführt. Dieser Teil wurde durch die Verordnung über die Zulassung von Personen im Straßenverkehr Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) am 1. Januar 1999 aufgehoben und ersetzt.

Der zweite Schritt betraf den Bereich der Zulassung von Kraftfahrzeugen zum Öffentlichen Straßenverkehr mit den §§ 24–28, Teil IIa und den Anlagen I–VII, die zum 1. März 2007 aus der StVZO gestrichen und mit entsprechenden Änderungen in die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) überführt wurden.

Vorgesehen sind – wann, ist noch offen – eine Fahrzeug-Genehmigungs-Verordnung (FGV) und eine Fahrzeug-Betriebs-Verordnung (FBV). Mit Einführung dieser neuen Verordnungen soll die StVZO endgültig abgeschafft sein. (Quelle: wikipedia.de)

Supermoto

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Ist vom ursprünglichen Begriff Supermotard (frz. Superbikers) abgeleitet. Supermoto wird eine bestimmte Gattung Motorräder genannt, die meist auf kleineren Rundkursen über Asphalt aber teilweise auch Offroad Gelände fahren. Der Supermoto-Sport ist vor allem für seine spektakuläre Drifts in den engen Kurven bekannt.

Traktionskontrollsystem

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Wird umgangsprachlich auch Antriebsschlupfregelung (ASR) genannt. Dieses Kontrollsystem sorgt dafür, dass die Räder beim Beschleunigen nicht durchdrehen. Beim Anfahren mit viel Gas oder auf schlechtem Untergrund wird so für mehr Traktion gesorgt.

Transformers

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Transformers sind von Hasbro vertriebene Spielzeugroboter, die sich in Autos, Flugzeuge und sonstige Fortbewegungsmittel verwandeln lassen. Eine gleichnamige Zeichentrickserie förderte 1984 den Verkauf. Im Jahr 2007 eroberten sie unter Regie von Michael Bay mit „Transformers“ erstmals die Kinoleinwand und setzten diesen Erfolg im Juni 2009 mit „Transformers - Die Rache“ (auch Michael Bay) fort.

Tripmaster

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Ein Tripmaster ist ein Wegstreckenzähler. Dieser ist sehr genau und korrigierbar. Er wird benötigt, um auf Roadbookrallyes an der richtigen Stelle abzubiegen. Wärend der Fahrt ist ein ständiger Abgleich zwischen Roadbook und Tripmaster erforderlich.

Trockensumpfschmierung

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Generell wird das Öl aus einem Ölsumpf/Ölwanne via Pumpe zu den Schmierstellen befördert. Anders als bei der Druckumlaufschmierung (Nasssumpfschmierung) jedoch, wird bei der Trockensumpfschmierung das überschüssige, abtropfende Öl wieder in den Ölsumpf zurückgepumpt.

TTI, Torsions-Trailern Independent

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Die TTI-Einzelhinterradaufhängung gewährleistet eine senkrecht verlaufende Auf- und Abwärtsbewegung der Räder. Ermöglicht wird dies durch gezogene Schräglenker, die vor den Rädern auf einer Torsionsfeder angeordnet sind. So wird das Scheuern des Hindernisses am Reifen verhindert und das Rad kann die Spur halten. Das Fahrzeug ist somit spurstabiler.

Umlenkrollen

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Sie dienen dazu, die Zugrichtung und Zugkraft einer Seilwinde zu steuern. Bei Verwendung mehrerer Umlenkrollen kann die Zugkraft der Winde wie bei einem Flaschenzuges gesteigert werden.

Untersteuern

 

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Von Untersteuern spricht man, wenn das Fahrzeug über die Vorderräder in das Kurvenäußere schiebt. D.h. wenn das Fahrzeug nicht mehr dem eingeschlagenen Kurvenradius folgt, sondern geradeaus nach außen "schiebt".

Sowohl Über- als auch Untersteuern wird heutzutage in der Automobilindustrie mittels ESP (Elektr. Stabilitätsprogramm) entgegengewirkt.

UTV (Utility Terrain Vehicle)

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Der Begriff wird auch gern in Verbindung mit Side-by-Side-Fahrzeugen verwendet. Er beschreibt lediglich Fahrzeuge, die sich auf Grund ihrer Eigenschaften besonders für Offroad-Gelände als auch für den Arbeitseinsatz eignen.

Übersteuern

 

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Als Übersteuern wird es bezeichnet, wenn bei einem Fahrzeug die Hinterreifen in der Kurve nach außen schleudern beziehungsweise das Heck ausbricht. Wird dieser Vorgang durch Gasgeben oder die Handbremse beeinflusst, so spricht man von einem kontrollierten Drift.

V-Twin

 

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Hierbei handelt es sich um zweizylindrische Motoren, die V-förmig in einem Winkel von bis zu 90 Grad zueinander angeordnet sind. Die Kolben beider Zylinder sind an der selben Kurbelwelle angelenkt. Entwickelt wurde der erste Zweizylinder als V-Motor 1889 von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach.

VersaTrac-Turf-Mode

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Der VersaTrac-Turf-Mode schaltet im Zweiradantrieb die Hinterradachsdifferenzialsperre aus. Dadurch wird der Wendekreis des Fahrzeugs enger und die Grasnarbe wird geschont.

Viertakter

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Viertakter beziehungsweise Viertakt-Motoren sind Verbrennungsmotoren, die für ihren Prozess-Zykluss vier Takte benötigen: 1. Takt, Ansaugen - 2. Takt, Verdichten - 3. Takt, Verbrennen - 4. Takt, Ausstoßen. Sowohl Otto- als auch Dieselmotoren arbeiten unter anderem mit diesem Verfahren. Gegenüber dem Zweitakter sind ein geringerer Kraftstoffverbrauch, ein breiter nutzbares Leistungsband und ein besseres Abgasverahlten essenzielle Vorteile. Zudem ist die thermische Belastung geringer. Allerdings ist der Viertakter durch seine Bauweise schwerer und benötigt mehr Platz.

Visco-Lok

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Dieses in viele can-am ATV-Modelle eingebaute optimierte Traktionssystem überwacht kontinuierlich die Drehzahl beider Vorderräder und reguliert diese bei Bedarf. So wird ein Durchdrehen der Räder automatisch verhindert. Das neue Visco-Lok QE (Quick Engagement) überträgt die Leistung noch schneller und präziser an die Räder, um eine bessere Traktion zu gewährleisten.

VKP

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Abkürzung für: Vierrädriges Kraftfahrzeug zur Personenbeförderung. Leistungsbeschränkung auf 15 kW (20 PS). Fahrbar mit Führer-scheinklasse B. Keine Umbaumaßnahmen erforderlich. Das Fahrzeug muss lediglich den COC-Standards entsprechen.

Windenhaken

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Der Windenhaken ist am Ende des Windenseils befestigt und dient zur sicheren und schnellen Befestigung von Riemenband und Schäkel.

Y-Optik

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Dadurch, dass die can-am Spyder vorne zwei Räder besitzt und hinten nur eins, entsteht eine Y-Optik: vorne breit und hinten schmal.

Yanmar

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Das japanische, internationale Maschinenbauunternehmen Yanmar Co., Ltd. hat Produktions- und Vertriebsstätte in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Die Hauptproduktion besteht aus Motoren für Boote, Schiffe, Baumaschinen und kleinere Traktoren. Yanmar zählt zu einer der größten Herstellerr von Bootsmotoren weltweit.

Zug- und Druckstufe

Hydraulische Stoßdämpfer werden beim Ausfedern auf Zug und beim Einfeder auf Druck beansprucht. Mittels der Stufen lassen sich so diese Parameter individuell auf das Körpergewicht einstellen. Generell ist die Dämpfungsrate der Druckstufe niedriger als die der Zugstufe, da in Druckrichtung wesentlich höhere Beschleunigungen auftreten als in Zugrichtung.

Zweizylinder

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Ein Zweizylindermotor (engl. Twin) ist ein Hubkolbenmotor mit zwei Zylindern. Die Weiterentwicklung des Einzylinders ermöglicht mehr Hubraum und ist (ohne Ausgleichswelle) vibrationsärmer.

 

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